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Nicht jede teure Uhr ist gleichzeitig eine attraktive Kapitalanlage. Nur etwa 20 Prozent der Uhrenmodelle haben sich laut Expertenaussagen als besonders wertbeständig erwiesen und sind als Anlageobjekte geeignet. Dazu zählen vor allem Uhren renommierter Hersteller, die mit viel Handwerkskunst und idealerweise in limitierter Auflage gefertigt sind.

FOLGENDE KRITERIEN GEBEN EINE ORIENTIERUNG BEI DER AUSWAHL:

Marke

Bei der Kaufentscheidung ist ein Blick auf die Marke hilfreich. Optimale Voraussetzungen für eine attraktive Kapitalanlage bieten weltweit stark gefragte Marken. Dazu zählen zum Beispiel Patek Philippe, Rolex, A. Lange & Söhne oder Glashütte. Auch abseits dieser großen Namen haben sich in den letzten Jahren auch andere renommierte Marken als gute Investition erwiesen.

Modell

Angebot und Nachfrage wirken sich auf die Wertentwicklung einer Uhr aus. Die Marke alleine ist noch keine Garantie für eine starke Nachfrage, sie kann von Modell zu Modell variieren. Attraktive Anlageobjekte sind daher bereits stark gefragte Modelle. Gute Voraussetzungen haben auch Modelle in limitierter Auflage.

Material

Je edler das verwendete Material, desto attraktiver ist eine Uhr in der Regel als Geldanlage. Bei wertvollen Modellen besteht das Gehäuse häufig aus Edelmetall wie Gold oder Platin. Es kann mit Diamanten und Edelsteinen verziert sein. Für das Uhrglas kommt sowohl kratzfestes Saphirglas als auch Plexiglas zum Einsatz. Das Armband ist aus Edelmetall oder hochwertigem Leder hergestellt. An die Verarbeitung dieser Materialien werden höchste Maßstäbe angelegt.

Uhrwerk und Komplikationen

Wichtig ist zudem das Innenleben einer Uhr. Anspruchsvolle Uhren zeichnen sich durch ein mechanisches Uhrwerk aus. Dabei bieten nur wenige Hersteller ein mechanisches Uhrwerk aus eigener Entwicklung an, etwa Rolex, Patek Philippe, Breitling und Nomos. Sie heben sich damit vom Markt ab, was sich günstig auf die Wertentwicklung ihrer Uhren auswirkt.

Ein weiterer Faktor sind die sogenannten Komplikationen. Das sind Zusatzfunktionen wie Kalender, Weck- oder Stoppfunktion. Sie verleihen der Uhr im Idealfall ein Alleinstellungsmerkmal. Als Faustregel kann gelten: Je mehr Komplikationen eine Uhr enthält, desto stärker wird sie im Wert steigen.

Zustand

Bei Vintage-Uhren zählt auch der Zustand der Uhr. Sie sollten in sehr gutem Zustand und nachweislich regelmäßig gewartet worden sein. Jede Gebrauchsspur führt zu einer Wertminderung. Ideal ist es, wenn Dokumente und Originalverpackung vorhanden sind. Anhand der Urkunde und der eingravierten Nummer lässt sich feststellen, ob Urkunde und Uhr zusammengehören.

Alter

Die Wertentwicklung einer Uhr hängt ebenso von ihrem Alter ab. Welche Wertsteigerungen sich mit neuen Modellen erzielen lassen, ist schwer vorherzusagen. Bei Vintage-Uhren und Sammlerstücken bestimmen vor allem Angebot und Nachfrage den Preis.

Promi-Faktor

Auch die Vorgeschichte einer Uhr kann sich positiv auf den Wert auswirken. Für Modelle von prominenten Persönlichkeiten lassen sich besonders hohe Preise erzielen.