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Die erste Rolex Submariner wurde bereits 1953 hergestellt und ein Jahr später auf der Baseler Uhrenmesse erstmals präsentiert. Die ersten Referenznummern waren 6200, 6204 und 6205. Nach und nach wurde die Rolex Submariner zu einer bekannten Stilikone. Über die Zeit wurden immer wieder einige Veränderungen an dem Zifferblatt und den Zeigern vorgenommen. Die Submariner gehört zu der Linie „Oyster Perpetual“.
Die Rolex Submariner wurde hergestellt um beim Tauchen in bis zu 300 Meter Tiefe die Zeit ablesen zu können, weshalb sie eine Taucheruhr ist. Sie besticht durch Stil und sportliches Aussehen, sowie schlichte Eleganz.
Die Submariner ist eine der bekanntesten Modelle und hat Geschichte geschrieben. Auch James Bond schien die Rolex Submariner zu gefallen. Sean Connery trug in „From Russia with love“ die Referenznummer 5538 mit einem Lederarmband, in „Goldfinger“ das Modell mit einem Nato Armband.

Im Jahr 1966 veröffentlichte Rolex die Referendare 1680. Sie wurde bis in das Jahr 1981 hergestellt. Diese war die erste Submariner mit Datumsanzeige. Im ersten Jahr war der Schriftzug „Submariner“ auf dem Zifferblatt Rot, was sie heute zu einer sehr begehrten Sammleruhr macht. Auf dem rechten Bild sehen Sie eine solche Rolex Submariner 1680 Red. Auf den darauffolgenden Modellen war der Schriftzug weiß. Ein weiterer wichtiger Unterschied dieser Referenznummer liegt darin, ob die Leuchtmasse auf dem Zifferblatt in Weissgold eingefasst ist, oder nicht. Dies kann zu teils erheblichen Preisunterschieden führen.

Auf die 1680 folgte die 16800 mit Kaliber 3035, die nur für einen Zeitraum von einem Jahr produziert werden sollte. Sie erschien 1981 und wurde 1988 von der Submariner 16610 ersetzt. Die Besonderheit ist der gehärtete Stahl, aus dem sie produziert wurde. Zudem ist die 16800 nun auch bis in 300 Meter Tiefe wasserdicht durch ein neu eingesetztes Saphirglas. Optisch gibt es keine Unterschiede zu der ersten Version der 16610.

Die 16610 sollte das am längsten und häufigsten produzierte Modell der Submariner werden. Mehr als 20 Jahre wurde sie produziert und erst 2010 eingestellt. Im laufe der Jahre gab es viele kleine Veränderungen: So wurde die Leuchtmasse von Tritium auf Superluminova umgestellt, es gab ein neues SEL Armband und das Gehäuse hat keine durchbohrten Hörnern mehr.

Das neueste Modell der Baureihe ist die Referenz 116610, die deutlich größer als ihr Vorgänger ist. Unter Sammlern ist dieses Modell teils sehr umstritten.

 

Anlässlich des 50. Geburtstag der Rolex Submariner wurde im Jahr 2003 von Rolex die Submariner mit der Referenznummer 16610 LV herausgegeben. Besonders heraus sticht die grüne Lünette. Das „LV“ in der Referenznummer steht für „Lunette Verde“, was aus dem Italienischen übersetzt „grüne Lünette“ bedeutet. Diese grüne Lünette war selbst für echte Uhrenkenner eine Überraschung. Auch die Rolex Submariner 16610 LV hat sich über die Jahre verändert. Unterschiede sind bei der Position des Schriftzuges „SWISS Made“ zu finden, der auf 6 Uhr liegt, bei der Schriftart auf der Lünette und bei dem Druck auf dem Zifferblatt. Daher wird bei Sammlern zwischen Mark 1 -9 eine Unterscheidung gemacht. Für den Leihen sehen die Uhren in der Regel gleich aus.

Ein besonderes Merkmal der Rolex Submariner 16610 ist die in eine Richtung drehbare Lünette. Hiermit kann der Taucher genau seine unter Wasser verbrachte Zeit ablesen um somit die Dekompression zu kontrollieren. Eine Kapsel mit Leuchtelementen gefüllt auf der Lünette erleichtert dem Taucher auch in dunkler Umgebung die Lesbarkeit. Die Zacken am Außenrand sorgen für leichtes Drehen ohne Abzurutschen, auch mit dickem Handschuh. Die Leuchtelemente auf dem grünen Zifferblatt sorgen für optimales Ablesen bei Dunkelheit. Die gesamte Uhr ist aus Edelstahl 904L gefertigt, damit die Submariner durch den Wasserkontakt nicht rostet. Die Legierung trägt dazu bei, dass die Uhr ihren Glanz behält. Zudem wurde das Oyster-Band mit Flip-Lock Schließe verwendet, welche ungewolltes Öffnen der Uhr verhindert. Durch ein geschicktes Glidelock-System kann bequem ohne dem Einsatz von Werkzeug das Armband verlängert werden, so dass die Uhr auch über dem Taucheranzug getragen werden kann.