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Rolex Daytona- Eine Stilikone und ein echter Uhrenklassiker. Kaum ein Rolexmodell ist so bekannt und begehrt wie dieses und hat über die Jahre viele Höhen und Tiefen durchlebt, was sich auch in der Preisentwicklung widerspiegelt. Hergestellt wurde die Rolex Daytona ursprünglich für den Renn- und Motorsport. Gerade Langstreckenrennfahrer sollten von ihren Vorteilen profitieren. Denn eine Besonderheit ist, dass die Lünette eine Tachymeterskala besitzt, welche für die Ermittlung von Durchschnittsgeschwindigkeiten bestimmt ist. Zudem ist die Tachymeterskala deutlich besser ablesbar als bei vielen anderen Herstellern. Auf den Totalisatoren werden zudem beim Stoppen der Zeit die Minuten und Stunden angezeigt. Die Rolex Daytona ist bekannt für ihre Robustheit, Präzision und Zuverlässigkeit. Genauso ist sie aber auch wie andere Rolexmodelle elegant, zeitlos, komfortabel und wasserdicht, was Uhrenliebhaber an der Daytona schätzen. 

DER NAME „DAYTONA“

Aber nun einmal ganz von vorne. Woher bekam der Chornograph eigentlich seinen Namen. Die Rolex Daytona wurde nach dem Rennsportort Daytona Beach im Bundesstaat Florida benannt, wo seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Sandpiste Wettrennen stattfanden. Hier wurden mehrere Geschwindigkeitsweltrekorde aufgestellt. 1959 wurde dann die Rennstrecke Daytona International Speedway erbaut, wofür Daytona Beach bekannt ist. Rolex wird ab 1962 bei den Wettrennen offizieller Zeitnehmer.
Aber nicht nur diese bekannte Rennstrecke brachte der Rolex Daytona ihre Berühmtheit, sondern auch ihr bekanntester Träger: Paul Newman. Ein amerikanischer Schauspieler und Rennfahrer. Paul Newman trug eine Daytona 6239 von 1972 jeden Tag bis zu seinem Tod. Zuvor hatte er in dem Rennfahrerfilm „Winning“ mitgespielt, bei dem die Daytona sogar auf dem Filmposter zu sehen war. Die Uhr wurde ihm von seiner Frau geschenkt.

ÜBERBLICK ÜBER DIE VERSCHIEDENEREN REFERENZNUMMERN

Schaut man sich nun die verschiedenen Referenznummer der Rolex Daytona an, kann man diese in drei Gruppen unterteilen. Die vierstelligen Referenznummern besitzen noch einen Handaufzug. Sie wurden circa von 1963 bis in die späten Achtziger Jahre produziert. Ende der Achtziger Jahre wurden die fünfstelligen Referenznummer vorgestellt, welche über einen Automatik Chronograph mit Zenith Kaliber verfügt. Rolex hatte gemerkt, dass Uhren mit Handaufzug am Markt nicht mehr gefragt waren. Deshalb entschloss sich die Firma Rolex das El Primero Werk aufzukaufen und auf eigene Ansprüche umzubauen. Doch Ende der Neunziger Jahre genügte es Rolex nicht mehr, nur das modifizierte Zenith-Kaliber zu verbauen. Mit Beginn der sechsstelligen Referenznummern brachte Rolex sein hauseigenes Chronographen Werk auf den Markt. Das war im Jahre 2000. Nach der ereignisreichen Geschichte der Rolex Daytona, wurde dann zum 50. Geburtstag eine Platinversion mit brauner Keramiklünette veröffentlicht. Denn so solch ein Uhrenklassiker wie die Daytona muss gefeiert werden.

PREISENTWICKLUNG DER ROLEX DAYTONA

Die frühen Daytona Uhren mit der vierstelligen Referenznummer waren am Markt kaum gefragt, obwohl die Uhren eher billig waren. Damals kosteten sie nur um die 250$. Aufgrund der geringen Nachfrage am Markt wurden nur wenige Daytona in der Anfangszeit produziert. Viele lagen jahrelang bei den Händlern und keiner interessierte sich für diese Uhren. Vielmehr fragten die Kunden andere Hersteller mit Automatik Chronographen nach. Aufgrund der geringen Anzahl an vorhandenen Daytona Uhren mit vierstelliger Referenznummer, sind diese heutzutage begehrte Sammlerstücke. Damals hätte man wohl nicht mehr gedacht, dass die vierstelligen Referenznummern heutzutage zu gefragten Sammlerstücken gehören. Die Uhren steigen immens im Wert, da nur noch wenige Exemplare auffindbar sind. 
Eines der beliebtesten Sammlerstücke sind die Daytona mit dem Exotic Dial, welche es nur für die vierstelligen Referenznummern gibt. Mitte der Sechziger Jahre wurde dieses besondere Zifferblatt herausgebracht, das in Uhrenpreisen unter dem Namen Paul Newman bekannt ist, obwohl  Rolex diese offiziell nie so genannt hat. Denn Paul Newman hatte auch eine 6239 mit einem Exotic Dial. Die Chronographen mit dem Exotic Dial haben im Gegensatz zu anderen Rolex Modellen ein einzigartiges Design, denn nur wenige Stücke sehen so außergewöhnlich aus. 
Aufgrund ihrer Bekanntheit, weisen sie eine besonders starke Wertsteigerung auf, denn viele dieser Exemplare sind heutzutage nicht mehr zu finden. Da früher diese Uhren nicht besonders begehrt waren, wurden sie nur über einen kurzen Zeitraum produziert. Dennoch muss man aufpassen, es gibt viele gefälschte Paul Newman Zifferblätter. Dies stellt immense Unterschiede in der Wertentwicklung der Rolex Daytona dar. 
Um die Wertsteigerung der Daytona zu verdeutlichen, wurden im nächsten Absatz vier Daytona Uhren ausgewählt, die einen erheblichen Wertzuwachs vollzogen haben. 

AUSGEWÄHLTE ROLEX DAYTONA, DIE ERHEBLICH IM WERT STEIGEN

Um die immense Wertsteigerung der Rolex Daytona aufzuzeigen, wurden vier verschiedene Referenznummern ausgewählt, von denen die Durchschnittspreise in einem Chart dargestellt werden.
Zunächst die 6264, die ab Mitte der Sechziger nur sehr kurz produziert wurde. Sie ersetze die 6241. Die 6264 besitzt eine Acryllünette und hat nicht verschraubte Drücker. Aufgrund der raren Anzahl an Uhren mit vierstelligen Referenznummern, ist die Nachfrage nach Ihnen heutzutage sehr groß. Die Wertsteigerung ist immens, was anhand dieses Charts erkennbar ist. Die Uhr erzielte bei einer Auktion in der Schweiz im Jahr 2013 ungefähr 268.000 Euro. Ein beachtliches Ergebnis, dafür dass nach Markteinführung kaum einer sich für dieses Modell interessierte.